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Montag, 29. August 2011

Ich hab´s schon wieder getan!

Ich bitte meine geneigten Leser vielmals um Verzeihung, aber es geht schon wieder um....Essen! Ich weiß, es ist hier grad etwas backlastig, aber ich befinde mich zur Zeit gewissermaßen in einem Back- und Kochrausch und kann nur schwer gegen das Bedürfnis an jedes Wochenende mindestens ein neues Rezept auszuprobieren. Da müsst ihr nun durch, aber ich bin ja bei euch....!

Diese Wochenende war mir eindeutig nach Mohn! Also gab es einen wunderbar lockeren Mohnkranz. Das  Originalrezept stammt von hier, wurde von mir aber noch etwas verändert und zwar zu einem:

Mohn-Vanille-Kranz
Teig:
 450 g Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und einen 1/2 Würfel Hefe hinein bröseln. Mit einem EL Zucker (insgesamt 60 g) bestreuen und 5 El Milch (insgesamt 200 ml) darüber geben. Ca. 15 min gehen lassen.
Dann den restlichen Zucker und die restliche Milch, 1 Ei, 1/2 Tl Salz, 90 g zerlassene Butter, die abgeriebene Schale von einer Zitrone und 1/4 Tl gemahlener Vanille dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 60 min gehen lassen.

Füllung:
(Im Originalrezept wird gemahlener Mohn und Zucker verwendet. Das wäre mir auch viel lieber gewesen, aber leider bekomme ich hier keinen gemahlenen Mohn und habe auch keine geeignete Mühle. Wenn ihr welchen bekommen könnt, nehmt unbedingt den Mohn und lasst das Mohnback weg!!!)
1/2 Pck Vanillepudding-Pulver mit ein paar Löffel Milch (insgesamt 250 ml) glatt rühren. Restliche Milch aufkochen und mit zwei Packungen Mohnback, 1/2 Tl Zimt, 2 El Rum und dem angerührten Puddingpulver unter Rühren kurz köcheln lassen. Abkühlen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen, die Füllung aufstreichen und von der langen Seite her aufrollen. In ca. 5 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche nach oben, dicht an dicht in eine gefettete Kranzform setzen. Mit Milch bepinseln und im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft ca. 35 min backen.
Vor dem Anschneiden unbedingt auskühlen lassen!
 Dieser Hefekranz ist wirklich unglaublich locker und fluffig. Und durch die Füllung so saftig, dass er auch am nächsten Tag noch wunderbar frisch schmeckt!
Jetzt werde ich die ganze Woche strenge Diät halten, damit ich fit bin für nächstes Wochenende...!
Ich wünsche euch einen köstlichen Start in die neue Woche!

Dienstag, 23. August 2011

Na klar bekommt ihr es!

Was? Na das Rezept für den kleinen Käsekuchen. Ich wollte es eigentlich gestern direkt mit posten, aber ich konnte den Zettel mit meinen Änderungen ums Verrecken nicht finden. Aber nun habe ich ihn, kann also losgehen:

Heidelbeer-Käsekuchen
Aus 125 g Mehl, 70 g kalter Butter, 40 g Zucker, einem Ei und einer Prise Salz zügig einen Mürbeteig herstellen. In Folie wickeln und für mindestens 30 min in den Kühlschrank legen.

Eine Springform (bei mir 20cm, es geht aber auch eine größere, dann wird der Kuchen nur nicht so hoch) gut einfetten und ebenfalls ab in den Kühlschrank damit. 

Mit dem Mürbeteig den Boden der Form belegen und einen Rand hoch drücken, wieder kalt stellen.

3 Eier mit 100g Zucker dick schaumig schlagen. 500 g Magerquark, 250 g Quark 20%, 60 g Speisestärke, ein halber Tl. Vanillepulver und gut 2 El Zitronensaft dazugeben und gut verrühren.

Heidelbeeren (ich hatte so ca.400 g) mit 50 g Zucker pürieren. Gut 2 El Weichweizengrieß unterrühren.

Die Quarkmasse in die Springform füllen, schön glatt streichen und anschließend das Heidelbeerpüree darauf verteilen.

Bei 180 °C (vorgeheizt) ca. 60 min backen. In der Form auskühlen lassen.

Genießen!

Die Idee für diesen leckeren Kuchen habe ich aus diesem tollen Blog.

Und nun sind meine Heidelbeeren alle, dabei habe ich noch soooo viele gute Ideen! Ich glaube ich geh diese Woche noch mal pflücken...könnt ihr noch?

Montag, 22. August 2011

Ich hätte da noch ein paar Heidelbeeren...

Oder könnt ihr die nicht mehr sehen? 
Ich habe am Wochenende damit einen göttlichen Käsekuchen gebacken.
Schön klein und niedlich in der 20er Springform. Ich mag so kleine Torten.
 Ein kleines, süßes Stück Glück...hmmmm...
 Und schon aufgegessen.
 Rezept gefällig oder habt ihr kein Interesse mehr an Food-Posts?
 Auf jeden Fall wünsche ich euch einen schönen Start in die Woche.

Freitag, 19. August 2011

Schnell was Süßes zum Ka.... äh Tee?

Da wir ja nun reichlich Heidelbeeren im Haus haben und ich gerne eine süße Kleinigkeit zu meinem Nachmittagskaffee esse, habe ich mich von einem weiteren Rezept von Frau Lindholm inspirieren lassen:

Heidelbeer-Scones

500 g Weizenmehl mit 1/2 Tl Salz, 2 Tl Backpulver40 g Brauner Mascobado-Zucker und die abgeriebene Schale von zwei Zitronen mischen. 125 g kalte Butter mit den Fingern darunter reiben, so dass kleine Streuseln entstehen. 1 Ei und 200 ml Milch verquirlen, zu der Mehlmischung geben und kurz verkneten. 125 g frische Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig wurschteln. (Anders kann man´s nicht nennen...)
Das Ganze auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 3 cm dicken Fladen formen und mit einem Glas runde Taler ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit Ei bestreichen und mit etwas Mascobado-Zucker (brauner Zucker geht auch) bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 250°C in ca. 12 min goldbraun backen.

Lauwarm genießen!
Die gab es bei uns bestimmt nicht zum letzten Mal! Meine Erntehelfer sind wie die gefrässigen Heuschrecken darüber hergefallen!

Das Originalrezept stammt wieder aus diesem Buch.

Mittwoch, 17. August 2011

Geht doch...!

Da sieht man es wieder, man muss nur mal anständig meckern und dann geht´s. Heute scheint bei uns die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel und wird haben angenehme 22°C!

Dieses wunderbare Wetter und den letzten Ferientag haben wir heute morgen gleich ausgenutzt und sind zur Heidelbeerplantage gefahren.

Heidelbeersträucher soweit das Auge reicht.
 Die Äste hängen brechend voll mit den leckeren Beeren. Man braucht wirklich nur zuzugreifen.
Einen Eimer voll haben wir geschafft bevor die Kinder die Lust verließ.
 Und damit war das Mittagessen für die fleissigen Erntehelfer natürlich beschlossene Sache, es gibt Milchreis mit Heidelbeerkompott!
Na dann mal guten Appetit!

Dienstag, 16. August 2011

Irgendwas läuft hier verkehrt....

Müssten jetzt nicht eigentlich, bei strahlenden Sonnenschein, die wunderschönen Schmetterlinge um meine Nase flattern?
Stattdessen geh ich jetzt Holz für den Ofen holen...! Mir ist sooooo kalt. Den Schmetterlingen bestimmt auch, denn es lässt sich keiner blicken. Wenigstens regnet es nicht mehr.
 Die Bilder von diesen hübschen Flattermännern stammen übrigens noch aus Schweden. Weiß jemand was das für Schmetterlinge sind? Bei uns gibt es die nicht.
Frierende Grüße!

Montag, 15. August 2011

Hochzeitstorte

Am Samstag haben Freunde von uns ihren zehnten Hochzeitstag groß gefeiert und ich wollte sie mit einer Hochzeitstorte überraschen.
 Ob sich unsere Freunde wirklich gefreut haben weiß ich nicht so genau, aber ihr bekommt jetzt das Making of zu sehen... ;-)

Da wir die Torte noch ein gutes Stück mit dem Auto transportieren mussten, habe ich lieber keine klassische Biskuit-Sahne-Torte gebacken, sondern bin auf Rührkuchen ausgewichen. So bestanden die untere und die obere Etage aus Blaubeerkuchen mit weißer Schokolade und die mittlere Etage aus einem saftigen Zitronenkuchen.
Diese habe ich in verschieden großen Springformen gebacken und nach dem Auskühlen halbwegs begradigt.
Danach beherzt aufeinander gestapelt. Zwar etwas schief, aber es sieht doch schon mal ganz gut aus.
 Um dem ganzen noch etwas Stabilität zu verleihen, habe ich einfach einen, vorher etwas gekürzten, Schaschlikspieß mittig durch alle drei Kuchen gesteckt.
 Nicht mehr zu sehen. Hoffentlich beißt da keiner drauf...!
 Eigentlich wollte ich die Torte aussen mit einer wunderbaren Ganache aus Sahne und weißer Schokolade verkleiden umhüllen. Dummerweise ist mir diese beim Schlagen geronnen... Also schnell auf Plan B umgestiegen und einfach Sahne mit ordentlich Vanillezucker, Sahnesteif und etwas "Gelatine Fix" steif geschlagen und auf die Torte geschmiert. Das hat wirklich super gehalten und die Torte sah auch nach mehreren Stunden auf dem Geschenketisch noch prima aus.
 Dekoriert habe ich die Torte nur ganz schlicht und dezent mit Heidelbeeren und weißen Rispenhortensien.
 Also ich fand sie wunderschön... :-)
Ich wünsche euch einen sonnigen Wochenanfang. Ich genieße meine letzten drei freien Tage bevor der Alltag wieder los geht. Und ihr so?

Sonntag, 14. August 2011

Ein letztes Mal Schweden!

Ich verspreche, dass ist das letzte Mal dass ich euch mit Schwedenbildern belästige, aber diese muss ich euch einfach noch zeigen! 

Solltet ihr mal in Göteborg sein, dann schaut unbedingt im Café Husaren in der Haga Nygata 28, vorbei. Das Café ist wunderschön, das Essen superlecker und die tellergroßen Zimtschnecken sind schlichtweg gigantisch!
 Und bei diesen Bildern von der Westküste möchte ich am liebsten sofort ins Auto steigen und wieder nach Schweden fahren! 
 Ist der Kirchturm nicht süß?
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag. Hier regnet es leider mal wieder Bindfäden und bei euch?

Samstag, 13. August 2011

Rezept und Kaufempfehlung

Ihr Lieben,
jetzt komme ich endlich dazu euch das Rezept für die leckeren Blaubeerschnecken zu geben. Es ist wirklich gaaaaanz einfach:

Für den Teig: Aus 1 Tl gemahlenen Kardamom, 300 ml Milch, einen Würfel Hefe, 120 g Zucker, 1 Tl Salz, 150g weiche Butter, 1 Ei und ca. 700 g Weizenmehl einen glatten, geschmeidigen Hefeteig herstellen. Etwa eine Stunde gehen lassen.
Für die Füllung: 180 g weiche Butter, 80 g braunen Zucker und 1 El Zimt schön cremig rühren. 250 g Heidelbeeren mit 2 El Puderzucker und 2 El Speisestärke mischen.

Den Teig halbieren und rechteckig ausrollen. Die Hälfte der Zimtcreme darauf verstreichen und mit der Hälfte der Heidelbeeren belegen. Von der langen Seite her aufrollen und in ca. 3 - 4 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in Papierförmchen legen und in ein Muffinblech setzen. Mit der zweiten Hälfte des Teiges genauso verfahren.
Die Schnecken noch mal ca. 45 min gehen lassen und dann bei 200°C (vorheizen!) in ca. 10 min backen.

Das Schnecken sind nach einem Rezept von Leila Lindholm. Und für alle die gerne backen, kann ich nur dieses Buch von ihr empfehlen. Es ist sooooo schön aufgemacht und die Rezepte sind klasse!

Mittwoch, 10. August 2011

Ein ganzes Blech voll Glück!

Gab es gestern bei uns, denn wir lieben Hefeschnecken!
Deshalb habe ich gestern mal ein neues Rezept ausprobiert: Blaubeer-Zimt-Schnecken von Leila Lindholm. Die Dinger sind zwar diättechnisch die Pest aber sooooooo lecker! Bei Bedarf reich ich euch das Rezept gerne noch nach.

Zum letzten Post, da doch einige danach gefragt haben: Der Lampenschirm stammt von Riviera Maison, ich habe ihn vor drei Jahren aus Holland mitgebracht.
Schwedenbilder sind in Arbeit! ;-)

Montag, 8. August 2011

So zart...

Die neue Farbe unseres Flurs gefällt mir wirklich von Tag zu Tag besser. Es ist ein ganz zarter, pudriger Grauton, der je nach Lichteinfall immer etwas anders aussieht. Besonders gut harmoniert er mit den verblassten Farben unserer Hortensien.
 Die sind dieses Jahr wirklich besonders schön!

Vielen Dank für die lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Sobald meine Schwester aus Schweden wieder zurück ist, wird sie sich sicher auch sehr darüber freuen.

Wollt ihr noch mehr Fotos aus Schweden sehen oder ist euer Bedarf gedeckt?

Dienstag, 2. August 2011

Durch den Wald

sah man irgendwann das wunderschöne Häuschen leuchten. Ist das nicht ein zauberhafter Eingang?
Mit den so typischen Nebengebäuden. Wir kamen uns wirklich vor wie bei Pettersson und Findus!

 Und dann hat mein lieber Schwager sein Häuschen noch mit einer überdachten Terrasse versehen. So konnten wir selbst bei Regen draussen sitzen! Das haben wir wirklich alle sehr genossen! 
 Die Abende haben wir meistens hier verbracht.
Lecker...!
Und dann gab es ja noch diesen traumhaften Ort:
 Hach, es war einfach soooo schön!